Landesliga: TSV Köngen – TSV Weilheim 33:30 (14:17)

Weilheimer Rumpfteam zeigt große Moral

Mit stark dezimiertem Kader hat der TSV Weilheim beim Auswärtsspiel in Köngen eine beeindruckende kämpferische Leistung gezeigt, musste sich am Ende jedoch trotz großer Moral mit 30:33 geschlagen geben.

Schon vor Spielbeginn standen die Vorzeichen für die Weilheimer alles andere als günstig. Mit Leonard Real, Jakob Ulmer, Moritz Latzel und Sebastian Martin fehlten gleich mehrere Spieler. Zudem verletzte sich Steffen Kruschina im Abschlusstraining an der Hand und konnte nur eingeschränkt eingesetzt werden. Noch bitterer: Johannes Negwer zog sich bereits beim Aufwärmen eine Verletzung zu und fiel kurzfristig aus. Damit standen Trainer Briem nur sehr wenige Alternativen zur Verfügung.

Doch wer erwartet hatte, dass sich die Gäste davon beeindrucken lassen würden, sah sich schnell getäuscht. Von Beginn an präsentierte sich Weilheim hoch motiviert und zeigte trotz zahlreicher Unterzahlsituationen viel Spielfreude. Nach einem frühen Rückstand fanden die Gäste zunehmend besser ins Spiel.

Im Angriff übernahmen vor allem Jan Renneberg und Jan Stark Verantwortung. Besonders Renneberg erwies sich in der ersten Halbzeit als treffsicherer Vollstrecker und brachte die Weilheimer immer wieder in Führung. Auch Niklas Rapp lenkte das Spiel klug, setzte seine Mitspieler geschickt ein und strahlte selbst große Torgefahr aus. Am Kreis sorgte Gabriel Goll mit einer starken Leistung für wichtige Treffer.

Ein emotionaler Moment folgte in der zweiten Halbzeit: Paul Rauner feierte nach rund 1200 Tagen Pause nach einem Kreuzbandriss sein Comeback und krönte seine Rückkehr direkt mit seinem Premierentor für den TSV Weilheim.

Im Tor stand mit Carl-Philipp Moselewski der einzige verfügbare Keeper aus der zweiten Mannschaft zwischen den Pfosten und zeigte eine engagierte Leistung, mit der er sein Team mehrfach im Spiel hielt.

TSV Weilheim – TSV Zizishausen 28:34 (14:18)

Der TSV Weilheim hat im Heimspiel gegen den TSV Zizishausen eine letztlich deutliche 28:34-Niederlage hinnehmen müssen. Dabei hatten sich die Gastgeber für die Partie viel vorgenommen. Im Vorfeld hatte das Trainerteam mehr „Farbe im Spiel“ gefordert: Neben dem ohnehin vorhandenen Kampfgeist sollten vor allem Spielwitz, Freude am Handball und ein besseres Zusammenspiel stärker zum Tragen kommen.

Und tatsächlich starteten die Weilheimer vielversprechend. Mit hohem Tempo im Umschaltspiel und viel Wurfgewalt – insbesondere durch Leonard Real – setzte die Mannschaft früh Akzente. Auch die Torhüter erwischten einen guten Beginn und sorgten dafür, dass die Partie zunächst ausgeglichen verlief. Über weite Strecken der ersten 25 Minuten begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Weilheim fand immer wieder Lösungen im Angriff, während Zizishausen vor allem über seine Rückraumspieler gefährlich blieb.

Niederlage der Herren 1 in Bernhausen

Herber Rückschlag für den TSV Weilheim im Kampf um den Klassenerhalt: Beim Auswärtsspiel gegen EK Bernhausen mussten sich die Weilheimer nach einer dramatischen Schlussphase mit 27:28 geschlagen geben. Dabei zeigte die Mannschaft zwar Moral, konnte jedoch über weite Strecken nicht an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen.

Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Der Druck war hoch, Punkte wären enorm wichtig gewesen. Entsprechend nervös begann der TSV auch die Begegnung. Bernhausen erwischte den besseren Start und lag früh vorne. Zwar fanden die Weilheimer nach einigen Minuten besser ins Spiel, doch immer wieder scheiterten sie am gut aufgelegten Torhüter der Gastgeber. Mehrfach erarbeitete sich der TSV gute Chancen, ließ diese jedoch ungenutzt.

Weilheim unterliegt nach hartem Kampf gegen die HSG Ermstal mit 30:32

Nach einem harten und spannenden Kampf haben die Weilheimer Landesliga-Handballer ihren positiven Trend bestätigt, auch wenn es am Ende gegen den Tabellendritten aus dem Ermstal nicht zu Zählbarem gereicht hat.

Bereits vor dem Spiel mussten die Limburgstädter einen Rückschlag hinnehmen, da Sebastian Martin und Max Schumacher krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen. Dennoch war die Mannschaft gewillt, alles in die Waagschale zu werfen und geschlossen zu versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen.

Nach einem schnellen 0:2-Rückstand berappelten sich die Weilheimer zügig und kämpften sich in die Partie. In der Anfangsphase konnte sich kein Team entscheidend absetzen – es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Auf Weilheimer Seite hielt Steffen Kruschina seine Mannschaft mit zahlreichen Paraden im Spiel. In der Offensive führte Sammy Gotthardy klug Regie und stellte die Ermstäler Abwehr immer wieder vor neue Probleme.

Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Weilheimer erstmals mit zwei Toren absetzen. In dieser Phase übernahmen die Routiniers Real und Rudolph Verantwortung und führten ihre Mannschaft mit einer Drei-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

TSV Weilheim – HT Uhingen-Holzhausen 31:28 (15:11)

Der TSV Weilheim hat am Samstagabend mit einer beeindruckenden Mischung aus Konsequenz, mannschaftlicher Geschlossenheit und großem Kampfgeist einen verdienten 31:28-Heimsieg gegen die HT Uhingen-Holzhausen eingefahren. In einer über weite Strecken intensiven und körperbetonten Partie ließ sich Weilheim zu keinem Zeitpunkt aus der Ruhe bringen und belohnte sich am Ende für eine reife und konzentrierte Leistung.

Der Start in die Begegnung verlief zunächst zugunsten der Gäste, die früh in Führung gingen. Doch der TSV Weilheim zeigte sich davon unbeeindruckt. Trotz eines frühen Rückstands und mehrerer Unterzahlsituationen blieb das Team ruhig, hielt an seinem Matchplan fest und fand Schritt für Schritt besser ins Spiel. Besonders bemerkenswert war dabei die defensive Stabilität, die immer wieder von Torhüter Kruschine gekrönt wurde. Mit starken Paraden – unter anderem bei Siebenmetern – gab er seiner Mannschaft enormen Rückhalt und pushte das Team sichtbar.

TSV Weilheim unterliegt Ebersbach-Bünzwangen nach intensivem Kampf mit 20:23

Der TSV Weilheim ist mit einer knappen, aber bitteren Niederlage ins neue Handballjahr gestartet. Am Samstagabend musste sich die Mannschaft in der Lindachsporthalle der HSG Ebersbach-Bünzwangen mit 20:23 geschlagen geben. Dabei bot der TSV dem defensivstarken Gegner über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch und bestätigte viele der positiven Eindrücke aus der Vorbereitung. Zur Halbzeit führte Weilheim verdient mit 13:12.

Von der ersten Minute an war spürbar, dass beide Teams diesen Jahresauftakt unbedingt für sich entscheiden wollten. Die Partie war geprägt von hoher Intensität, viel Körperlichkeit und zwei sehr aufmerksamen Abwehrreihen. Ebersbach setzte früh auf seinen torgefährlichsten Akteur Timo Wieland, der immer wieder aus dem Rückraum und vom Siebenmeterpunkt traf. Doch der TSV hielt dagegen: Jan Renneberg, Gabriel Goll und Jakob Ulmer sorgten dafür, dass Weilheim sich nicht abschütteln ließ und immer wieder selbst Akzente setzen konnte.

Nach einer umkämpften ersten Halbzeit, in der sich kein Team deutlich absetzen konnte, belohnten sich die Weilheimer mit einer knappen 13:12-Führung zur Pause. Grundlage dafür war eine kompakte Abwehrarbeit, die den Gästen nur wenige einfache Tore gestattete, sowie ein starker Torhüter Kruschina, der mehrere freie Würfe entschärfte und sein Team immer wieder im Spiel hielt.

HSG Ermstal – TSV Weilheim 31:22 (16:8)

Mit einem starken Beginn machte der TSV Weilheim in der Neuwiesenhalle zunächst genau das, was man sich aus Weilheimer Sicht erhofft hatte. Früh gingen die Gäste konzentriert zu Werke, verteidigten aufmerksam und setzten im Angriff erste Akzente. Doch nach diesem ordentlichen Start verlor der TSV zunehmend den Faden – und das sollte sich wie ein roter Faden durch die Partie ziehen.

Was folgte, war eine lange torlose Phase, die aus Weilheimer Sicht besonders ärgerlich war. Chancen waren durchaus vorhanden, doch zu viele technische Fehler, ungenaue Abschlüsse und überhastete Entscheidungen verhinderten eine bessere Ausbeute. Ermstal nutzte diese Schwächephase konsequent, kam über Tempogegenstöße und einfache Tore ins Spiel und setzte sich Tor um Tor ab. Zur Pause stand bereits ein deutliches 16:8 auf der Anzeigetafel.