Bewährungsprobe beim Aufstiegsfavorit EK Bernhausen
Bereits zum dritten Saisonspiel in der Bezirksliga werden die Handballer des TSV Weilheim vom Aufstiegsaspirant und aktuellen Spitzenreiter EK Bernhausen erwartet. Gespielt wird am kommenden Samstag ab 20 Uhr in der Eduard-Spranger-Halle.
In Weilheim kann man nach zwei Siegen aus den ersten zwei Spielen von einem gelungenen Saisonstart in der Bezirksliga sprechen. Nach einer ansprechenden Leistung zuhause gegen den TV Altbach (29:25) taten sich die Roten beim Schlusslicht TSV Neckartenzlingen allerdings lange Zeit schwer. Auch wenn es am Ende ein recht deutlicher 27:22-Auswärtssieg war, konnte das gesamte Team, vor allem mit der Angriffsleistung, nicht zufrieden sein. In diesem Punkt macht sich vor allem die schwierige Saisonvorbereitung bemerkbar, in der oft nur ein dünner Kader zur Verfügung stand. Dafür spielte den Weilheimern das letzte spielfreie Wochenende in die Karten. So konnte Trainer Marcus Graf den Fokus in den Trainingseinheiten der letzten zwei Wochen auf die Abläufe im Angriffsspiel legen.
Im anstehenden Auswärtsspiel wartet mit dem Eichenkreuz Bernhausen ein harter Brocken auf die Limburgstädter. Die Mannschaft von den Fildern steht bisher mit weißer Weste und 8:0 Punkten an der Tabellenspitze. Das Team um Spielertrainer Martin Alber ist geprägt vom temporeichen Angriffshandball in dem regelmäßig auch der siebte Feldspieler zum Einsatz kommt. Die bisherigen Partien konnten die Bernhäuser mit sehr deutlichen Ergebnissen und im Durchschnitt mit 14 Tore Differenz für sich entscheiden. Darunter auch ein 42:23-Sieg gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Neuffen.
Allerdings haben die Weilheimer letztes Jahr gezeigt, dass sie in der Lage sind mitzuhalten. In der abgebrochenen Saison 2020/21 konnten die Roten den Filderstädtern ein 33:33 Unentschieden abtrotzen. Gelingt es dem TSV Weilheim also, genauso konzentriert und engagiert aufzutreten, steht einer Partie auf Augenhöhe nichts im Wege.
TSV Weilheim: Illi, Latzel; Hartmann, Roth, Seyferle, Stelzer, Klett, Martin, Stark, Negwer, Banzhaf, Melo, Müller, Ziegler.