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Datum Uhrzeit Heim Gast
14.09.13 20:00 TSV Weilheim TSV Owen
28.09.13 20:00 HSG Leinfelden/Echterd. TSV Weilheim
12.10.13 16:15 TSV Wolfschlugen 2 TSV Weilheim
20.10.13 17:00 TSV Weilheim TSV Denkendorf
26.10.13 20:00 TSV Dettingen/Erms TSV Weilheim
02.11.13 20:00 TSV Weilheim TSV Köngen
09.11.13 20:15 SG Hegensberg/Liebersbr. TSV Weilheim
16.11.13 20:00  TSV Weilheim HSG Ebersbach/Bünzw.
23.11.13 20:00 TSV Weilheim TSV Zizishausen 2
07.12.13 20:00 TSV Owen TSV Weilheim
21.12.13 16:00 TV Altbach TSV Weilheim
18.01.14 20:00 TSV Weilheim TV Altbach
01.02.14 19:30 HSG Ebersbach/Bünzw. TSV Weilheim
08.02.14 20:00 TSV Weilheim TSV Wolfschlugen 2
15.02.14 20:00 TSV Denkendorf TSV Weilheim
22.02.14 20:00 TSV Weilheim TSV Dettingen/Erms
09.03.14 17:00 TSV Köngen TSV Weilheim 
15.03.14 20:00 TSV Weilheim SG Hegensberg/Liebersbr.
22.03.14 17:00 TSV Zizishausen 2 TSV Weilheim
29.03.14 20:00 TSV Weilheim HSG Leinfelden/Echterd.
05.04.14 20:00  SG Lenningen TSV Weilheim
13.04.14 17:00 TSV Weilheim SG Lenningen

Stehend: Trainer Thomas Burger, Sebastian Sigel, Benny Banzhaf, Patrick Seyferle, Florian Braun, Timo Klein, Marius Dotschkal, Torwarttrainer Bernd Bierbaum.

Sitzend: Timo Sigel, Timmy Hiller, Fabian Zettl, Bernhard Illi, Alexander Müske, Dominic Zettl, Dominik Klett, Patrick Auweter.

Es fehlt: Bastian Fehringer

Vor einigen Wochen haben die Weilheimer Handballer die Vorbereitung auf die kommende Bezirksligasaison begonnen. Zu Beginn wurde die konditionelle Basis für die Saison gelegt.

Lag in den ersten Wochen der Trainingsschwerpunkt noch auf körperlicher Fitness, wird mittlerweile verstärkt mit dem Ball trainiert und die taktische Feinheiten einstudiert. Bis zum Rundenbeginn im September stehen noch diverse Testspiele und Turniere auf dem Plan der Weilheimer.

Das war

Die vergangene Saison war eine Enttäuschung. Dabei deutete vieles auf eine erfolgreiche Saison hin: Die Mannschaft quälte sich einen Sommer lang im Training, in der neuen Lindach-Sporthalle war man ungeschlagen, in den Vorbereitungsspielen zeigte die Mannschaft überzeugende Leistungen und im ersten Saisonspiel wurde der TSV Denkendorf regelrecht schwindelig gespielt. Doch viele Verletzungen machten den Weilheimern und ihrem damaligen Trainer Jochen Blum zu schaffen. Nur selten stand Blum der komplette Kader zur Verfügung. Blum war daher gezwungen zu rotieren, Spieler auf ungewohnten Positionen zu bringen und schließlich selbst nochmals aufzulaufen. Auf den Sieg zum Saisonauftakt folgten drei Niederlagen in Folge. Und die Weilheimer fanden sich im Tabellenkeller wieder. Die Mannschaft rappelte sich allerdings auf. Dem Achtungserfolg gegen den SV Vaihingen und dem Unentschieden im Lokalderby gegen die SG Lenningen folgten durchwachsene Auftritte, wodurch die Weilheimer weiterhin in einer bedrohlichen Tabellensituation befanden. Erst zum Jahreswechsel gelang dem TSV Weilheim mit vier Siegen in Folge der Befreiungsschlag. Es folgte die Rückrunde mit vier Siegen in fünf Heimspielen, aber auch mit fünf Auswärtsniederlagen. Der TSV Weilheim beendete die Spielrunde auf dem achten Tabellenplatz und weit hinter den eigenen Erwartungen. Seit dem Abstieg aus der Landesliga verschlechterte sich der TSV Weilheim tabellarisch von Saison zu Saison. Um diesen Trend entgegenzuwirken sah sich der Vorstand gezwungen Maßnahmen zu ergreifen und einen frischen Wind in die Mannschaft zu bringen.

Das ist Neu

Zwei Personalien sind neu beim TSV Weilheim. Nach zweijähriger Trainertätigkeit vereinbarten Jochen Blum und die Vereinsverantwortlichen im Einvernehmen, dass sich die Wege nach Saisonende trennen. Blum ist nun für die Reservemannschaft des TSV Heiningen verantwortlich. Neuer Mann an der Seitenlinie ist Thomas Burger. Der 40-jährige spielte früher selbst mit der HSG Ebersbach/Bünzwangen gegen die Weilheimer, ehe er drei Jahre die Männer und anschließend zwei Jahre lang die Damenmannschaft seines Stammvereins trainierte. Sein Engagement bei der HSG war äußerst erfolgreich. In der Saison 2010/2011 verpasste Burger mit seiner Mannschaft als Drittplatzierter nur denkbar knapp den Aufstieg in die Württembergliga. Anschließend entschloss sich der Familienvater kürzer zu treten und eine Pause vom Trainerdasein einzulegen. Jetzt greift er beim TSV Weilheim wieder voll an.

Bei der Kaderplanung setzte man indes auf Kontinuität. Der Stamm der Mannschaft blieb zusammen, sodass Neu-Trainer Burger nur einen Spieler integrieren muss. Die Mannschaft wurde punktuell mit Bastian Fehringer verstärkt. Der Rückraumspieler mit Gardemaß spielte bevor er unter die Limburg wechselte bei der TG Nürtingen und beim HC Wernau, wo er zusammen mit dem jetzigen Weilheimer Torhüter Alexander Müske in die Württembergliga aufstieg. Von der Erfahrung des 31-jährigen wird der Rest der Mannschaft in der kommenden Saison profitieren. Schon in den Vorbereitungsspielen gegen den TSV Owen und den tus Stuttgart zeigte Fehringer, dass er eine echte Verstärkung für den TSV Weilheim ist. In der vergangenen Saison war der TSV Weilheim vom Verletzungspech gebeutelt, sodass die Personalsituation im Rückraum teilweise angespannt war. Neben Burger und Fehringer kann auch Marius Dotschkal als Neuzugang bezeichnet werden. Zwar wechselte der Spielmacher schon zur letzten Saison zum TSV Weilheim, machte aber nur wenige spiele für den TSV Weilheim. Noch im ersten Saisonspiel verletzte sich der 21-jährige am Meniskus. Nach überstandener Operation konnte Dotschkal in der Rückrunde wieder für die Weilheimer auflaufen, aber schon bald brach die alte Meniskus-Verletzung wieder auf. In einer abermaligen OP wurde der Meniskus jetzt komplett entfernt. Für die kommende Spielzeit hoffen die Weilheimer vom Verletzungspech verschont zu bleiben.

Die Gegner

Nachdem der SV Vaihingen als Meister und der TUS Stuttgart über die Relegation den Aufstieg schafften und mit dem TSV Dettingen/Erms nur eine Mannschaft aus der Landesliga in die Weilheimer Bezirksligastaffel abstieg, musste nur der TV Plochingen 2 den gang in die Bezirksstaffel antreten. Neben dem TSV Denkendorf verblieb somit auch der TSV Neckartenzlingen in der Bezirksliga. Aus der Bezirksstaffel stiegen zudem der TV Altbach als Meister und der SKV Unterensingen 2 auf. Auch in der Kommenden Saison wird es gegen die SG Lenningen zwei Lokalderbys geben. Zudem spielt der TSV Weilheim gegen die Angstgegner von der SG Hegensberg/Liebersbronn und dem HT Uhingen-holzhausen. Für den Weilheimer Neu-Trainer Thomas Burger dürften die Spiele gegen seinen früheren Verein die HSG Ebersbach/Bünzwangen besondere Erlebnisse werden. Der TSV Wolfschlugen 2 und die HSG Leinfelden/Echterdingen komplettieren die Bezirksligastaffel der Saison 2012/2013.

Die Prognose

Die vergangene Saison in einer starken Bezirksliga zeigten den Weilheimern deutlich ihre Grenzen auf. Die eigenen Ansprüche, im oberen Tabellendrittel abzuschließen und insgeheim vielleicht sogar im Aufstiegsrennen mitzumischen, waren zu ambitioniert. Von Verletzungssorgen geplagt und meist ohne vollständigen, einsatzfähigen Kader zogen die Weilheimer häufig den Kürzeren. Nach dem perfekten Saisonauftakt gegen den TSV Denkendorf ahnte keiner, dass den Weilheimer für eine schwierige Spielzeit bevorstand, in der zwischenzeitlich gar der Absturz auf einen Abstiegplatz drohte. Teilweise schien es, dass die Ambition oben mitspielen zu wollen, wie Ballast auf den Schultern der Weilheimer Spieler lastete und sie lähmte. Selten spielten die Weilheimer befreit und unbekümmert auf. Häufig wirkte das Weilheimer Spiel gelähmt. Nach einer insgesamt enttäuschenden Saison hat beim TSV Weilheim der Realismus Einzug gehalten. Das Thema Aufstieg wird zunächst aufgeschoben. Die Ziele werden nicht so hoch gesteckt, wie in der letzten Saison. Die kommende Saison kann daher als Konsolidierungsphase gesehen werden. Zu aller erst soll der Abstand auf die unteren Tabellenränge gewahrt werden. Mit dem Abstiegskampf will man unter Limburg in dieser Saison nichts zu tun haben. Tabellarisch will die Mannschaft eine Schritt nach oben machen und die kommende Saison besser abschließen als die Zurückliegende.

Die Liga ist eine wahre Wundertüte, denn jeder kann jeder schlagen. Daher wird in der kommenden Saison mit Überraschungen zu rechnen sein. Dies einerseits zum Vorteil, dass sich die Weilheimer zweifelsohne gegen jede Mannschaft gewinnen, andererseits aber auch gegen jede verlieren kann. In jedem Spiel werden der hundertprozentige Siegeswille und die jeweilige Tagesform entscheidend sein.

Wer sind die Aufstiegsfavoriten?

Jeder Absteiger wird zwangsläufig als Aufstiegskandidat gehandelt, deshalb muss der TSV Dettingen/Erms zum Kreis der Aufstiegsaspiranten gezählt werden. Ein weiterer Kandidat ist aufgrund der überragenden Rückrunde mit Sicherheit HT Uhingen-Holzhausen. Auch die Lokalrivalen von der SG Lenningen haben, nach gescheiterten Bemühungen in der vergangenen Saison, ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitzureden.

 

Herren I - Bezirksliga

Stehend: Trainer Jochen Blum, Timmy Hiller, Florian Mauch, Timo Sigel, Patrick Auweter, Dominic Zettl, Patrick Seyferle, Fabian Zettl, Timo Klein, Marius Dotschkal, Benny Banzhaf, Dominik Klett, Sebastian Sigel, Torwarttrainer Bernd Bierbaum

Knieend: Markus Mayer, Bernhard Illi, Alexander Müske

In wenigen Tagen geht die erste Herrenmannschaft des TSV Weilheim wieder auf Tore- und Punktejagd. Höchste Zeit also für ein Resümee und einen Ausblick.

Die vergangene Saison verlief äußerst durchwachsen für den TSV Weilheim. Die einzige Konstante der vergangenen Spielzeit war die Unbeständigkeit. Leistungsschwankungen aber auch Verletzungen verhinderten eine bessere Platzierung und so schloss der TSV Weilheim die Saison mit 24:20 Punkten auf Rang sieben ab.
Die Weilheimer haben einen großen Aderlass zu verzeichnen. Die Abgänge von gleich vier wichtigen Spielern muss Weilheims Trainer Jochen Blum kompensieren: Der langjährige Stammtorhüter Michael Rehkugler, Torjäger Björn Bachofer und die Abwehrspezialisten Johannes Wiesinger und Heiko Binder beendeten ihre Handballkarrieren. Bei „Null“ muss Blum, der in seinem zweiten Jahr den TSV Weilheim trainiert, trotz des Aderlasses nicht anfangen. Allerdings steht er vor der nicht zu unterschätzenden Aufgabe, die Abgänge sportlich adäquat neu zu besetzen.

Ein kleiner Neuaufbau war durch die Abgänge zwangsläufig erforderlich. Dabei setzte man in Weilheim hauptsächlich auf junge Talente: Mit Marius Dotschkal und Dominik Klett (beide TSV Owen), sowie Timmy Hiller (HC Wernau 2) wechselten drei viel versprechende Nachwuchsspieler unter die Limburg. Außerdem kehrte mit Alexander Müske ein ehemaliger Weilheimer Torhüter vom HC Wernau in die Heimat zurück. Weiterhin rückte Benjamin Banzhaf, der in der vergangenen Saison in der Reservemannschaft spielte, in die „Erste“ auf. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Neuen in der neuen Heimat entwickeln. Man darf außerdem gespannt sein wie die fehlende Erfahrung durch die junge Mannschaft (Durchschnittsalter 23 Jahre) kompensiert wird.
Kompaktes Defensivverhalten, schnelles Umschalten und druckvolle Angriffe, dass sind die Prinzipien, mit denen die Weilheimer in der anstehenden Saison erfolgreichen Handball spielen wollen. Deshalb wurden beim TSV Weilheim in der Vorbereitung intensiv offensivere Abwehrformationen und das Tempogegenstoßverhalten einstudiert. So erhofft man sich einerseits das Positive der letzten Saison (die starke Abwehrleistung mit den drittwenigsten Gegentoren) zu bewahren und durch einfache Kontertore das Manko der vergangenen Saison (die drittwenigsten geworfene Tore) auszumerzen.

Die Saison 2011/2012 beginnt am 24.09.2011 mit einem Heimspiel gegen den TSV Denkendorf. Neu in der Bezirksliga sind die beiden Aufsteiger TSV Wolfschlugen 2 und SG Hegensberg-Liebersbronn sowie Absteiger TV Plochingen 2. Einen Favoriten auszumachen ist indes schwierig, da die Liga sehr ausgeglichen ist. Jeder kann gegen jeden gewinnen.
Hoffnung macht, dass die neue Lindach-Sporhalle eine ähnliche „Festung“ zu werden scheint, wie die alte „Wühlehalle“. Die drei Spieltage in der neuen Halle blieb der TSV Weilheim ohne Niederlage und holte 5:1 Punkten.

Die junge Mannschaft wünscht sich für die neue Saison, dass die Unterstützung genauso großartig, laut und zahlreich wie in den vergangen Spielzeiten ausfällt.