Nach zwei spielfreien Wochenenden empfängt der TSV Weilheim am Samstag den TSV Owen vor heimischem Publikum in der Lindachsporthalle. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Für Spannung ist gesorgt, da es für beide Mannschaften neben dem reinen Prestige auch sportlich um viel geht.
Die Weilheimer stecken mit 8:24-Punkten als Tabellenvorletzter mitten im Abstiegskampf. Ein Sieg gegen den Lokalrivalen würde den Weilheimern zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf einbringen. Wohingegen die ehrgeizigen Owener derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Ein Punktverlust gegen den TSVWeilheim ist da nicht eingeplant. Von daher ist das Spiel sowohl für die Weilheimer auch als für die Owener von großer Bedeutung. Es ist also mit einer kampfbetonten und spannenden Partie vor stattlicher Kulisse zu rechnen. Der TSVWeilheim möchte beweisen, dass ihr Erfolg über den tus Stuttgart kein Zufallsprodukt war. Nachdem das letzte Heimspiel gegen den tus Stuttgart gewonnen werden konnte, rechnet sich der TSV Weilheim auch gegen den TSV Owen gute Chancen auf einen Sieg aus. Der aktuelle Tabellenstand erachtet man in Weilheim als wenig aussagekräftig: „In den Lokalderbys ist es egal, wie die bisherige Saison verlief. Es zählen nur die Grundtugenden: Einsatz und Siegeswille“, so Weilheims Interimstrainer Timo Klein. In der Hinrunde ging der TSV Owen als klarer Sieger aus dem Aufeinandertreffen hervor. Dabei agierten die Owener vor allem in der zweiten Halbzeit mit einem siebten Angriffsspieler, wogegen die Weilheimer Abwehr kein Mittel fand. Mit Sicherheit wird der TSV Owen am Wochenende erneut mit dieser taktischen Variante aufwarten. „In der Hinrunde haben wir uns von der Owener Variante mit dem siebten Feldspieler überrumpeln lassen. Das wird nicht nochmal passieren“, sieht Klein seine Mannschaft dieses Mal besser vorbereitet. Im personellen Bereich fehlen auf Weilheimer Seite neben den beiden Langzeitverletzten German Höferer und Timo Sigel, auch Timmy Hiller, der aus privaten Gründen verhindert ist und Timo Höfert (krank). Dagegen kann Weilheims Trainer wieder auf Luca Pfeffer zurückgreifen, der von seinem Auslandsaufenthalt in Australien zurückgekehrt ist.
TSV Weilheim: Illi, Latzel; Driesnack, Klett, Seyferle, Pfeffer, Roth, Banzhaf, Auweter, Klein, Allgaier, S. Sigel, Späth, Stark.