Zwei Heimspiele, zwei Niederlagen. Darunter die Niederlage gegen den Lokalrivale VfL Kirchheim. Nach dem Stotterstart in die Bezirksligasaison 2017/2018 steht der TSV Weilheim bereits unter Zugzwang.
Für die Weilheimer ist die Partie gegen TSV Neckartenzlingen am Samstag (20 Uhr, Lindachsporthalle Weilheim) fast schon wie ein Endspiel - und das am dritten Spieltag. Denn nach der 25:29-Pleite gegen den Lokalrivalen aus Kirchheim stehen die Weilheimer gegen den Aufsteiger unter Druck. Bei einer abermaligen Niederlage würde man sich vom ausgegebenen Saisonziel „vorne mitzuspielen“ erst einmal weit entfernen. „Wir müssen jetzt den Schalter umlegen. Ich erwarte 100% Einsatz und das über die gesamten 60 Minuten Spielzeit. Nur eine gute Halbzeit reicht nicht aus um in der Bezirksliga zu gewinnen“, fordert Weilheims Trainer Martin Weiss und erinnert sich zugleich an das vergangene Lokalderby gegen den VfL Kirchheim. Hier brachte sich der TSV Weilheim mit einer desolaten ersten Hälfte um sämtliche Siegchancen. Der Zwischenspurt in Halbzeit zwei kostete enorme Kräfte, die am Ende zum Erfolg fehlten. Auch der TSV Neckartenzlingen musste zum Saisonauftakt zwei Niederlagen hinnehmen und steht daher ebenfalls unter Erfolgsdruck. Auch für die Neckartenzlinger ist die Partie richtungweisend.
TSV Weilheim: Illi, Latzel; Driesnack, Klett, Seyferle, Späth, Hiller, Pfeffer, Höferer, Klein, Höfert, Roth, Banzhaf.